KI als DJ: Zwischen digitaler Perfektion und echter Magie
Spotify hat einen KI-DJ-Modus. Apple Music kann mit AutoMix Beatmatching wie im Club. Klingt beeindruckend. Ist es auch – für zu Hause.
Was KI gut macht
Für den Alltag sind diese Features klasse:
- Analyse deiner Hörgewohnheiten
- Playlists passend zur Stimmung
- Saubere Übergänge ohne Pausen
Beim Joggen, im Auto, im Büro – perfekt. Nutze ich privat auch.
Bei Events? Vergiss es.
Eine Hochzeit oder Firmenfeier ist kein Spotify-Shuffle. Da passieren Dinge, die kein Algorithmus vorhersehen kann.
Beispiel aus meiner Praxis: Mitternacht, Tanzfläche wird leer. Die meisten würden jetzt den nächsten Chart-Hit spielen. Ich seh aber die Gruppe am Nebentisch – die sind noch voll da, nur das Genre passt nicht. Ein 90er-Club-Klassiker rein – zack, Tanzfläche wieder voll. KI hätte den Raum nicht gelesen. Die sieht keine Gesichter.
Was ich in 30 Jahren gelernt hab
Stimmung lesen ist keine Technik. Das ist Erfahrung. Ich seh, wenn's kippt – bevor es kippt. Ich merk, welche Altersgruppe gerade Energie hat und welche Pause braucht. Ich weiß, wann der Moment für den einen Song ist, den keiner erwartet.
Das kann kein Algorithmus. Der kennt nur Daten, keine Menschen.
Was ein DJ außerdem mitbringt
Was viele vergessen – ich komm nicht nur mit USB-Stick:
- Komplette Technik: Soundanlage, Licht, Mikros für Reden
- Vorplanung: Ablauf besprechen, Musikwünsche sammeln, Location checken
- Backup: Wenn was ausfällt, hab ich Ersatz dabei
- Moderation: Tortenanschnitt, Spiele, Programmpunkte ansagen
Spotify bringt davon nichts mit.
KI-DJ-Modi sind nette Spielereien. Für den Alltag top. Aber bei Events, wo's drauf ankommt? Da brauchst du jemanden, der im Raum steht, die Leute sieht und in Echtzeit reagiert.
Algorithmen berechnen. DJs fühlen. Das ist der Unterschied.
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